„Der Wahnsinn“ – „Eine runde Sache!“ - „Eine unglaubliche Leistung!“  „Chapeau!“ – „Bombastisch!“,


so schwirrten die Stimmen nach der Premiere des Musicals „Die Schöne und das Biest“ durch das Foyer der Stadthalle.


Und wirklich:
Die Akteure hatten sich selbst übertroffen.  Egal, ob die Theater-AG von Herrn Kraner, die Combo von Herrn Thome, die Solo-Sänger von Herrn Kolb, die Chöre von Frau Gerlach und Herrn Thome oder die Tanz-AG von Frau Seimetz: Alle waren auf den Punkt konzentriert und zeigten eine herausragende Vorstellung auf höchstem Niveau.


Das Beeindruckende, so die Meinung vieler, war das Zusammenspiel der verschiedenen Gruppen. Dadurch war für jeden etwas dabei: das feine Klavierspiel von Herrn Kolb oder des Streicher-Ensembles, die eindrucksvollen Bilder der Tänzer, die schönen Einzelstimmen, die schmissigen Songs der Combo oder das ausdrucksstarke und präzise Spiel der Theater-AG. In diesem Sinne haben die Beteiligten ein absolutes Novum durch die Aufführungen eines Musicals geschaffen, dem gleich beim ersten Versuch ein außerordentlicher Erfolg beschieden war.


Auch die zwei weiteren Aufführungen vor restlos ausverkauften Haus konnten dieses Niveau halten, wenn nicht sogar nochmals steigern!  Vielen Dank und ein großes Kompliment an alle!

 

Rückblick auf das Gestern, Erfahren des Heute, Fernblick in die Zukunft – ein gelungener Tag der offenen Tür zum 50-jährigen Schuljubiläum

50 Jahre Rechberg-Gymnasium – das Geburtstagskind konnte sich am Tag der offenen Tür wahrlich sehen lassen.

Unter dem Motto sehen, wahrnehmen, erkennen stand bereits der ökumenische Gottesdienst, der diesen Tag im Rahmen der Jubiläumsfeierlichkeiten eröffnete. Mit Fernglas, Lupe, Mikroskop und Teleskop blickten Pfarrerin Kathinka Kaden und Pfarrer Ronald Bopp auf 50 Jahre Rechberg-Gymnasium zurück und wagten auch den Fernblick in die Zukunft; am wichtigsten war, ist und bleibt dabei stets der aufmerksame, genaue Blick auf den einzelnen Menschen, um mit ihm Schule gestalten zu können.

Was das heißt, konnte man nach der Begrüßung durch Schulleiter OStD Franz Fischer in den verschiedenen Schulräumen vorfinden und teilweise selbst ausprobieren: In den Physik- und NWT-Räumen gab es klassische und moderne Versuche und Projekte, in den Chemieräumen wurde gemischt und „gezündelt“, bei den Biologen wurden Smoothies, Cremes und Parfums hergestellt. Informative Präsentationen gab es zu Schullandheimen und Schüleraustauschen, die mit zusätzlichen Plakaten auf die Länder Polen, England, Frankreich und Spanien aufmerksam machten. Neue Erkenntnisse über die Kakaobohne konnten im Zimmer nebenan auf Englisch erworben werden – ganz im Sinne des bilingualen Profils des Rechberg-Gymnasiums. Selbst kreativ werden durfte man dann im oberen Stockwerk, wo in den Kunsträumen Live-Zeichnen und Live-Tonen reges Interesse fand. Gleich nebenan präsentierten die Schulsanitäter/innen, was im Falle eines Falles zu tun ist.
Begeistert zeigte sich das Publikum auch von den beiden fremdsprachigen Theaterstücken auf Latein und Spanisch, in denen die Schüler/innen ihr Können unter Beweis stellten. Von Lehrerseite wurden die Lernateliers mit Unterricht am Smartboard näher gebracht und die internationalen Leitworte am Haupteingang des RGD in einem Kurzvortrag einer Analyse unterzogen. Last but not least konnte man bei der Tombola der SMV praktische und lustige Gewinne mit nach Hause nehmen.
Kulinarisch versorgt wurde man im Neubau mit Kaffee und Kuchen und im Schulhof mit Weißwürsten, vegetarischen Maultaschen und Kartoffelsalat. Bei herrlichem Sonnenschein trafen sich ehemalige Schüler/innen und/oder Kolleg/innen und ließen Erinnerungen wach werden. Dafür gab es zudem im Neubau mehrere Dekadenzimmer, die mit Fotos, Musik- und Filmhits sowie geschichtlichen Daten aus den 50 Jahren den Impuls für Gespräche über frühere Erlebnisse im RGD gaben.
Beim gemütlichen Abschlusshock im Schulhof wurden die Gespräche wieder aufgenommen oder fortgeführt, während im Hintergrund Herr Zanker mit Recovery-Band ältere wie neuere Hits spielten.

Das Motto Sehen zu Beginn des Tages lässt sich auch als Fazit zum Tag der offenen Tür erneut anführen: Erinnerungen an das Früher wurden durch Gespräche gedanklich und mit Fotos sichtbar, das Heute präsentierte sich fortwährend auf vielfältigste Weise im und um das Schulhaus herum, das Morgen wird sich in den nächsten Jahren an neuen Schüler- und Lehrergenerationen zeigen.  
In diesem Sinne freuen wir uns auf die nächsten 50 Jahre Rechberg-Gymnasium und sind gespannt auf das, was es in der Zukunft dort zu sehen gibt.