Ein Zeichen gegen den Krieg setzen

Manchmal würde es so viel zu sagen geben, doch man findet nicht die richtigen Worte…

Als im Februar 2022 der Krieg gegen die Ukraine begann, beschäftigte dies auch die Schulgemeinschaft am RGD- Lehrer wie Schüler.
Es kamen nicht nur im Geschichte- oder Gemeinschaftskundeunterricht Fragen zu den historischen Fakten und Hintergründen auf, sondern sehr oft wurde auch in den Pausen die Frage nach dem „warum“ diskutiert. Die Tatsache, dass niemand darauf eine Antwort geben konnte, machte den Sachverhalt nicht unbedingt besser. Viele hatten das dringende Bedürfnis helfen zu wollen, da einen ein Gefühl von Betroffenheit überkam, wenn man daran dachte, dass die Ukraine nur 2 Stunden Flugzeit entfernt von Deutschland mitten in Europa liegt. Aus diesem Grund setzten die Religion- und Ethikklassen am RGD ein klares Zeichen gegen den Krieg. Jeder Schüler und jede Schülerin bekam eine Friedentaube und durfte diese anmalen, beschriften und gestalten wie er oder sie es wollte. Das Resultat waren unzählige, bunte Friedenstauben, die daraufhin die Glasfassaden des Rechberg-Gymnasiums schmückten. Zudem wurde ein Peacesymbol aus Händen gebastelt und es wurden Plakate aufgestellt. Auch wenn diese Geste den Menschen in der Ukraine nicht direkt hilft, so ist sie vielleicht doch ein Zeichen für den Frieden und gegen den Krieg.

(Carolin Illner)