Besuch aus Frankreich - Bienvenue en Allemagne!

Am Dienstag, den 29. Januar 2019 wartete eine aufgeregte Schar deutscher Schüler sowie deren Eltern auf den Besuch der Franzosen in Donzdorf. Da dieses Jahr die Franzosen zuerst nach Deutschland kamen, war der Empfang besonders spannend, da man sich bislang ausschließlich von Fotos und E-Mails kannte. Die Austauschpartner waren jedoch schnell gefunden und man freute sich, den Gästen die Umgebung, das Land und das neue Zuhause zu zeigen.
Am nächsten Morgen gab es ein Frühstück mit Brezeln vom Verein Europabaum, das sich die deutschen Schüler gemeinsam mit ihren französischen Gästen schmecken ließen. Im Anschluss daran bekamen die Gastschüler eine Führung durch das Rechberg- Gymnasium, gingen dann zum Rathaus, wo sie vom Bürgermeister herzlich willkommen geheißen wurden und schlossen den Vormittag mit einem Stadtspiel in Donzdorf ab.

Am Donnerstag fand der Ganztagesausflug statt, auf den sich sowohl die deutschen als auch die französischen Schüler sehr freuten. Zunächst ging es in die Wilhelma nach Stuttgart, wo die Gäste zunächst von einem eisigen Schneesturm begrüßt wurden. Das Wetter sollte der ausgelassenen Stimmung jedoch keinen Abbruch tun und so wurden kurzerhand  zunächst das Aquarium und das Tropenhaus erkundet, was angesichts der dicken Winterjacken, Mützen und Schals etwas seltsam aussah. Nach einer kleinen Stärkung im Café begrüßte Stuttgart die französischen Gäste doch noch mit viel Sonne, bevor es mit dem Bus weiter nach Bettringen zum Schwarzlichtminigolf ging. In Kleingruppen kamen dort Schüler und Begleitlehrer auf ihre Kosten und tauchten ein in eine 3D Welt voller Farben und aufregender Bahnen. Auch wenn am Abend einige Gastschüler aufgrund von Erkältungen noch einen Abstecher in die Apotheke machen mussten, so war man sich doch sicher: es war ein gelungener Tag und schöner Ausflug.

Am Freitag konnten die französischen Schüler einen Einblick in den Unterricht bekommen und begleiteten in 4-er Gruppen deutsche Klassen.

Das Wochenende wurde individuell von den deutschen Gastfamilien gestaltet. Einige gingen mit ihren „corres“ nach Stuttgart, aufs Ulmer Münster, zum Blautopf, in ein Spaßbad und natürlich zum Shopping von typisch deutschen Produkten. So kam spätestens am Wochenende wohl auch der letzte der französischen Schüler in den Genuss von: Brezeln, Spätzle oder Flädle.

Am Montag heiß es morgens wieder –„ab in den Unterricht“, bevor es mittags beim Sportnachmittag Gelegenheit gab, in Mannschaften verschiedene Ballspiele auszuprobieren.

Am Dienstag war auch schon der Tag des Abschiedes gekommen, der zwar allen schwer fiel, jedoch im Hinblick darauf, dass der deutsche Gegenbesuch im Mai stattfinden wird, von allen gut verschmerzt werden konnte.


(Carolin Lange)