Frankreichaustausch 2026
Am Dienstag, den 21. April, war es endlich so weit. Mit einiger Verspätung traten wir, die Schülerinnen und Schüler der Klassenstufe 9 mit Frau Hofmann, Herr Hupel und den Teilnehmenden des Freihof-Gymnasiums unsere Reise nach Frankreich an. Nach 11 langen, aber lustigen Stunden Fahrt und 2 Pausen, kamen wir schließlich in Riorges an und wurden dort bereits ungeduldig erwartet. Sowohl bei den Franzosen als auch bei den Deutschen war die Freunde groß und es lagen sich schnell alle in den Armen. Auch von unserer Gastfamilie wurden wir herzlich empfangen und alle Aufregung verflog langsam, als wir dann in unser jeweiliges Zuhause für die nächsten 9 Tage fuhren. Nach einer kleinen Stadtführung oder einem gemütlichen Abend in den Familien, tauschten wir uns alle über die Häuser und Familien aus und gingen schließlich geschafft ins Bett.
Am nächsten Morgen wurden wir im Collège bei einem gemeinsamen, typisch französischen Frühstück vom Schulleiter begrüßt und nachdem alle ihre Mägen gefüllt hatten, ging es für die Franzosen in den Unterricht und wir erhielten eine Führung durch das Collège.
Nach dieser Führung besuchten auch wir in kleinen Gruppen unsere ersten Unterrichtsstunden, wobei wir einige Unterschiede, wie zum Beispiel die längeren Unterrichtsstunden oder die Ruhe in den Klassen, feststellten. Anschließend machte die Mehrheit von uns und unsere Austauschpartner einen Ausflug in die Nachbarstadt Roanne, um diese zu besichtigen und bereits einige Mitbringsel für die Familien zu kaufen.
Am Donnerstag ging es dann für uns alle gemeinsam zum Lasertag, wo wir dann in gemischten Teams einige Runden spielten. Nach einem Spaziergang zurück zur Schule, mit interessanten Gesprächen mit Frau Hofmann, ließen einige von uns den sonnigen Tag entspannt in einem Park ausklingen, wobei wiederum andere dem französischen McDonalds einen Besuch abstatteten.
Im Deutschunterricht am darauffolgenden Tag hatten wir die Gelegenheit, den französischen Schülern die deutsche Sprache näher zu bringen, was uns allen großen Spaß machte.
Im Anschluss fuhren wir mit dem Bus zu einem kleinen Theater in Roanne und genossen dort eine Führung, wobei viele Erinnerungen in Form von Bildern zustande kamen.
Als Abschluss dieses schönen Tages, feierten wir eine Poolparty mit jeder Menge Essen, viel Spaß, Sternegucken und einer Vielzahl an Käfern.
Am Wochenende starteten viele von uns bereits früh mit dem für Riorges typischen Brioche in den Tag und besuchten dann die Stadt Lyon, welche die drittgrößte Stadt Frankreichs ist, und eine wunderschöne Architektur hat. Nach einer Besichtigung der Kirche, einem Shoppingtrip, oder anderen schönen Aktivitäten, verbrachten wir auch diesen Abend in den Familien, wo wir Spiele spielten, zu Abend aßen und vieles mehr.
Am Sonntag machten wir alle zusammen einen Ausflug zum Bowling-Center. Nachdem wir eine Weile gespielt hatten, ging eine Bahn kaputt und wir mussten uns erst umordnen, bevor wir weiterspielen konnten. Als dieser Schreck überstanden war, aßen wir in einem asiatischen All-you-can-eat-Restaurant zu Mittag. Um all das leckere Essen zu verdauen, machten wir einen kleinen Spaziergang zu einem großen Park in der Stadtmitte und verbrachten dort den restlichen Tag mit Spielen und vielen Gesprächen. Trotz Sprachbarriere schafften wir es, mit einem Mix aus Deutsch, Englisch, Französisch, Händen und Füßen, uns super zu unterhalten und viel Spaß miteinander zu haben.
Unseren Ganztagesausflug hatten wir dann schließlich am Montag. In Vulcania angekommen, erlebten wir hautnah das Leben eines Greifvogels in einem 4D Kino mit und fuhren den restlichen Tag fast ausschließlich Achterbahn und sammelten schöne Erinnerungen, egal ob als Foto, oder nur im Kopf. Am Abend gab es einen Empfang beim Bürgermeister, wo wir zuerst gespannt einer Rede zuhörten und anschließend selbst einige Worte sagen durften. Als Abschluss des Empfangs probierten wir einige Kleinigkeiten an einem Buffet, wie zum Beispiel Praluline.
Schließlich brach unser letzter Schultag an und nach ein paar Unterrichtsstunden besuchten wir eine lokale Bonboniere, wo wir die Möglichkeit hatten, bei der Produktion der Pralinen zuzuschauen und auch etwas zu probieren. Anschließend kauften wir alle noch Mitbringsel und kleine Leckereien.
Nun rückte der Abschied immer näher und wir genossen den letzten Abend bei unseren Familien. Egal ob mit außergewöhnlichem Essen wie Froschschenkelpizza und einer Runde Mario Kart oder einfach entspannten Gesprächen mit der Gastfamilie ließen wir den Abend an uns vorbeiziehen. Ehe wir uns versahen, war Mittwoch und wir trafen uns alle wieder auf dem Parkplatz des Collège Albert Schweitzer. Dort verabschiedeten uns dort unter Tränen von unserer Gastfamilie und unseren Austauschpartnern, die uns alle trotz kurzer Zeit sehr ans Herz gewachsen sind. Auch dieses Mal hatte der Bus Verspätung, was die Verabschiedung in die Länge zog, und noch mehr Tränen flossen.
Schließlich ließen wir Frankreich hinter uns und machten uns auf den Heimweg. Nach einer langen Fahrt kamen wir in Göppingen an und wurden dort von unseren eigenen Familien wieder empfangen, was das Ende unserer Reise bedeutete, aber nicht das Ende von den Freundschaften, die wir neu geschlossen haben und auch nicht das Ende der Erinnerungen, die wir in dieser Zeit gesammelt haben.
(Lotta und Annika, Klasse 9a)
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