Katastrophenschutztag Klassenstufe 6


Am 7.7.2026 fand am Rechberg-Gymnasium der diesjährige Katastrophenschutztag für die Klassenstufe 6 statt. Der Aktionstag fand in diesem Schuljahr das zweite Mal statt und ist von den Schulen verbindlich umzusetzen.

Die Schülerinnen und Schüler der Klassenstufe 6 wurden zunächst gemeinsam in der Aula begrüßt und auf den Tag eingestimmt. Im Anschluss daran gab es theoretische Elemente, welche in Klassenzimmern durchgeführt wurden und auch- bei den Schülern besonders beliebt- praktische Übungen auf dem Schulhof. Ziel des Tages insgesamt ist es, den Kindern Begegnungen mit den Themen des Katastrophenschutzes zu gewährleisten, um im Falle eines Falles gerüstet zu sein und aktiv helfen zu können. Sie sollen sensibilisiert werden für die vielfältigen Themen im Katastrophenschutz und langfristig soll eine Stärkung ihrer Resilienz und Selbsthilfefähigkeiten aufgebaut werden. Dies soll eben nicht nur durch theoretisches Hintergrundwissen erfolgen, sondern vielmehr durch praxisnahe eigene Erfahrungen und direkten Kontakt mit den ehrenamtlichen Helfern im Bevölkerungsschutz wie der Feuerwehr oder der DLRG. Gleichzeitig findet der ein oder andere während des Tages vielleicht Gefallen an der Arbeit der Hilfsorganisationen und kann sich selbst vorstellen, im Ehrenamt tätig zu werden.

Freudig erzählten die Sechstklässler vom Erfolg des Katastrophenschutztages und waren begeistert davon, wie praxisnah sie die Arbeit der Katastrophenschutzorganisationen wie der Feuerwehr oder der DLRG erleben durften. Auf besondere Freude stieß die Tatsache, dass man in einem Feuerwehrauto Platz nehmen konnte und alle Sitzplätze sowie die damit verbundenen Aufgabenfelder erklärt wurden. Zudem durften die Schüler die Ausrüstung nicht nur anschauen, sondern auch selbst benutzen und Rettungsübungen durchführen. So wurden folglich einige Personen auf einer Trage um das Schulhaus getragen. Andere ließen sich auf einer Kiste sitzend von anderen mit einem Seil retten, was eine Wasserrettung nachahmen sollte.

Das Fazit der Sechstklässler klang wie folgt:

„Es war sehr interessant, dass man nicht nur theoretisch etwas über die Arbeit im Katastrophenschutz erfahren hat, sondern Dinge selbst ausprobieren konnte.“ (Leah, 6c)

„Der Tag war cool. Man hat Sachen erfahren und ausprobieren können, die im normalen Schulalltag nicht möglich wären.“ (Jule, 6c)

„Der Tag war gut, um über die Abläufe im Falle einer Katastrophe etwas zu erfahren. Das kann man nächstes Jahr für die Klasse 6 wieder machen.“ (Lio, 6c)

Insgesamt lässt sich also festhalten, dass der Tag viel mehr als nur ein Pflichtprogramm war. Er war lehrreich, abwechslungsreich und praxisorientiert zugleich.

(Carolin Illner)

Rotes Feuerwehrfahrzeug, Kinder und Feuerwehrperson ziehen Mädchen auf Rollbrett mit Seil.
Mädchen stehen vor rotem Feuerwehrwagen; eine übt Verband mit Stöcken am Bein, andere schauen zu.
Kinder üben Erste Hilfe: sie sichern einen Jungen mit Gurten auf einem Wirbelsäulenbrett, DLRG-Helfer neben Einsatzfahrzeug.
Jugendliche und ein Erwachsener wickeln ein liegendes Mädchen in goldene Rettungsfolie auf dem Schulhof.