Exkursionen am Tag der Kommunikationsprüfung


Exkursionen ins Konzentrationslager Dachau und ins Rosensteinmuseum nach Stuttgart

 

Am 3.2.2026 stand für die diesjährigen Abiturienten die Kommunikationsprüfung im Fach Englisch an. Für diesen Teil der Abiturprüfung wurden alle Räume der Schule benötigt, sodass die anderen Klassen alternative Aktivitäten unternehmen durften.

 

Die Schüler der Klassenstufe 5 hatten an diesem Tag eine Präventionsveranstaltung zum Thema Medien und haben sich anschließend mit den Fächern Mathe und Religion/ Ethik beschäftigt.

 

Die Klassenstufe 6 an diesem Tag mit dem Zug unterwegs nach Stuttgart ins Rosensteinmuseum. Dort gab es Führungen und Workshops, bei denen die Schüler nicht nur zuhören mussten, sondern hautnah in die Welt der Tiere eintauchen konnten.

 

Die Siebt- und Achtklässler führten in der Lautertalhalle ein Völkerballturnier aus, welches ein voller Erfolg wurde. Mit großem Einsatz und viel Ehrgeiz spielten die Jungen und Mädchen der verschiedenen Klassen gegeneinander und es wurde pro Stufe ein Klassensieger gefunden.

 

Die Klassenstufe 9 hatte die Gelegenheit das Konzentrationslager in Dachau zu besichtigen. Im Konzentrationslager konnten sich die Schüler von den realen Begebenheiten vor Ort überzeugen und stellten sehr interessante Fragen bei der Führung über den Appellplatz, in den Baracken, in der Gaskammer oder beim Krematorium. Auch wenn der Ort grausam anzusehen ist und die Umgebung manchen Schülern sehr ans Herz ging, so waren sich alle Teilnehmer der Exkursion sehr schnell einig, dass gerade das wichtig gegen das Vergessen ist. Es macht einen großen Unterschied, ob man vom Lehrer oder dem Geschichtenbuch darüber informiert wird oder ob man selbst vor Ort die Geschichte erfahrbar gezeigt bekommt.

 

Die Zehntklässler, welcher in der Woche zuvor ihr Compassionpraktikum (Sozialpraktikum) absolviert hatten, konnten im Rahmen einer Nachbesprechung von all ihren Eindrücken und Erfahrungen berichten. Außerdem gab es anschließend ein Bewerbertraining im Hinblick auf die berufliche Zukunft.

 

Für die Schüler der Kursstufe 1 war ein Studienbotschafter vor Ort am Rechberg-Gymnasium, welcher Fragen rund um das Thema Studieren beantwortete.

 

(Carolin Illner)

Klassenstufe 6 im Rosensteinmuseum Stuttgart:

Was haben eine Pampelmuse und ein Fahrradhelm gemeinsam?

 

Falls ihr eine Antwort auf diese Frage wissen möchtet, fragt doch einfach eine Sechstklässlerin oder einen Sechstklässler des RGD. Denn diese waren am 03. Februar 2026 im naturkundlichen Rosensteinmuseum in Stuttgart, wo die Schülerinnen und Schüler eine interessante Museumsführung zum Thema Bionik mit anschließendem Workshop und abschließendem Quiz erwartete.

 

Was ist Bionik?

Die Bionik (Zusammensetzung aus Biologie und Technik) ist eine Wissenschaft, die Merkmale und Eigenschaften von Tieren/Pflanzen untersucht und diese gewinnbringend in die Technik überträgt.

Die Hauptfrage des Tages war also: Was können wir uns von der Natur alles abschauen, um unser Leben einfacher, sicherer, fortschrittlicher, effizienter und intelligenter zu machen? Ob beim Einsatz in der Raumfahrt, der Herstellung von Kleidung oder auch im alltäglichen Leben kann uns die Natur überzeugende Antworten und Impulse bzgl. dieser Frage geben.

Die Flügel der Eule zeigen uns Menschen zum Beispiel wie man besonders leise fliegen bzw. schwingen kann, eine Pampelmuse gibt uns Ideen für den Bau eines Schutzhelmes und Stabheuschrecken sind in ihrer Bewegung gute Vorbilder für die Entwicklung von Laufrobotern. Der Bau des Eiffelturms war von besonders leichten Vogelknochen inspiriert.

Es wurde schnell klar, dass Bionik unser Leben bereichert und man kann nur jedem einen Besuch des Rosensteinmuseums empfehlen. Hier kann man darüber hinaus auch noch einen riesigen Blauwal, präparierte Raubtiere, ausgestopfte Waldbewohner und vieles mehr bestaunen.

Es war ein sehr schöner und spannender Museumsbesuch, bei dem die Schüler der Klassenstufe 6 vieles anschaulich, hautnah und praxisorientiert lernen durften.

 

(Tanja Weidemann-Müller)