Neue Schülerbibliothek im Rechberg-Gymnasium eingeweiht


Das Rechberg-Gymnasium verfügt ab sofort über eine neu gestaltete Schülerbibliothek. Helle Farben, ein neuer Bodenbelag, moderne Arbeitsplätze und gemütliche Sitzecken schaffen eine angenehme Atmosphäre zum Lernen, Lesen und Entspannen.

Im Rahmen einer kleinen Einweihungsfeier stellte das Gymnasium die neue Bibliothek nun auch den Mitgliedern des Gemeinderats vor. Dieser hatte dem Umbau bereits im Dezember vergangenen Jahres zugestimmt und dafür Mittel in Höhe von rund 34.000 Euro freigegeben. Finanziert wurde das Projekt aus Budgetüberschüssen der vergangenen Jahre.

Mit Beginn des Schuljahres starteten die Umbauarbeiten. Unter der Regie von Lehrerin Annette Hofmann entstand in enger Abstimmung mit der Schülermitverwaltung (SMV), dem Qualitätsmanagement-Team und dem Personalrat ein völlig neues Raumkonzept.

Die Bibliothek ist bewusst in zwei Bereiche gegliedert. Im Arbeitsbereich stehen derzeit sieben PC-Arbeitsplätze sowie weitere Plätze zur Verfügung, an denen Schülerinnen und Schüler mit ihren eigenen Laptops arbeiten können. Vor allem die Oberstufe soll den Raum nutzen, um sich auf Klausuren, das Abitur, GFS oder Referate vorzubereiten.

Daneben lädt ein gemütlicher Ruhe- und Lesebereich mit Sitzsäcken, bequemen Hockern und einer Rückzugsbank dazu ein, sich mit einem Buch zurückzuziehen oder einfach eine kleine Pause vom Schulalltag einzulegen. Ein verbindliches Ruhegebot sorgt dafür, dass die Bibliothek ihrem Anspruch als konzentrierter Lern- und Rückzugsort gerecht wird.

Auch die Bücherregale bieten noch viel Entwicklungspotenzial. Aktuell umfasst der Bestand rund 700 prüfungsrelevante Bücher und Nachschlagewerke. Insgesamt ist Platz für bis zu 2.500 Bücher. Der Bestand wird in den kommenden Jahren kontinuierlich erweitert.

Die neue Schülerbibliothek versteht sich als weit mehr als ein klassischer Bücherraum. Sie soll ein modernes Selbstlernzentrum sein – ein Ort der Leseförderung, der stillen Arbeit und der Recherche, aber auch Raum für Lesungen, Diskussionen und Gruppenarbeiten bieten. Geöffnet ist die Bibliothek täglich von 7.45 bis 17 Uhr, lediglich während der großen Pause bleibt sie geschlossen.

(Beate Schnabl, Stadt Donzdorf)

Lesebereich in Bibliothek: zwei Frauen sitzen mit Zeitung, eine Frau steht und sucht ein Buch an Regalen.
Sieben Erwachsene stehen in lockerer Reihe vor großen Fenstern mit vertikalen Jalousien in einem Besprechungsraum.
Sieben Personen stehen in einem hellen Besprechungsraum; der Mann in der Mitte hält ein Papier und spricht.
Sechs Erwachsene im Gespräch auf runden Sitzhockern in einer hellen Leseecke mit Bücherregal und Pflanze