RGD viertbestes Team in Deutschland!


Großer Erfolg für das Rechberg-Gymnasium Donzdorf: Die Handballerinnen der Altersklasse U14 vertraten Baden-Württemberg vom 5. bis 9. Mai beim Bundesfinale von „Jugend trainiert für Olympia“ 2026 in Berlin und sammelten dabei wertvolle Erfahrungen auf nationaler Ebene. Bereits die Qualifikation für das Frühjahrsfinale bedeutete einen herausragenden Erfolg für die junge Mannschaft.

In der Hauptstadt trafen die Donzdorferinnen auf die besten Schulmannschaften Deutschlands. Voller Vorfreude und mit viel Motivation, aber auch Ungewissheit im Gepäck, reiste die Mannschaft des RGD nach Berlin. Als Gegner der Vorrunde standen bereits vor Turnierbeginn die Mannschaften aus Sachsen, Niedersachen und Bremen fest. Im ersten Spiel gegen Sachsen zeigte das Team von Beginn an großen Kampfgeist, starken Zusammenhalt und viel Leidenschaft für den Handballsport. Besonders in der Defensive überzeugten die Mädchen mit hoher Einsatzbereitschaft und einer geschlossenen Mannschaftsleistung. Auch im Angriff gelangen immer wieder schön herausgespielte Treffer, sodass der Sieg mit 19:4 deutlich an das RGD ging. Mit derselben Souveränität trat man im zweiten Spiel gegen Niedersachsen auf und entschied dieses 20:8 für sich. Mit Bremen, bis dahin ebenfalls ungeschlagen, wartete der vermeintlich stärkste Gegner dieser Gruppe auf die Mädchen des Rechberg Gymnasiums. Doch die Truppe ließ sich nicht einschüchtern, im Gegenteil, sie agierte selbstbewusst, konzentriert und war dem Gegner immer einen kleinen Schritt voraus, weshalb der Sieg mit 13:8 auch in diesem Spiel an die Donzdorferinnen ging. Mit diesen drei Siegen verschaffte sich das RGD für den weiteren Turnierverlauf eine optimale Ausgangslage für die Hauptrunde, in welcher es am nächsten Tag um den Einzug ins Halbfinale ging.

Der zweite Tag und somit die Hauptrunde begann für die Donzdorfer Mädchen gegen die Mannschaft aus Schleswig-Holstein. Leider fand die Mannschaft zunächst überhaupt nicht ins Spiel und verschlief regelrecht den Start. Mit lautstarker Unterstützung der mitgereisten Zuschauer und offensichtlich den richtigen Worten der betreuenden Lehrkräfte schafften es die Mädchen nach und nach, den Rückstand wett zu machen, und erkämpften sich mit 18:18 immerhin noch ein Unentschieden. Das letzte Spiel der Vorrunde gegen Hamburg wurde somit zum entscheidenden Spiel um den Einzug ins Halbfinale. Auch in diesem Spiel tat sich die Mannschaft zunächst schwer und lief zunächst einem Rückstand hinterher. Mit viel Kampfgeist, Zusammenhalt auf dem Spielfeld und der Unterstützung von der Bank als auch der Tribüne sicherte sich das RGD mit 10:10 wiederum ein Unentschieden. Als Gruppenzweiter durfte man sich mit diesem Ergebnis über den Einzug ins Halbfinale freuen. Mit der Berliner Sportschule musste sich das RGD im Halbfinale dem mehrmaligen Sieger des Bundesfinales stellen – eine schwierige und herausfordernde Aufgabe! Dennoch traten die Mädchen zunächst kämpferisch auf, denn das Finale war zum Greifen nah. Leider bekam das RGD eine Spielerin der Gegnerinnen aus Berlin selten in den Griff, weshalb man nahezu die gesamte Spielzeit knapp zurücklag und immer wieder mit viel Aufwand und kräfteraubend alles in die Waagschale legen musste, um dran zu bleiben. Erst knapp vor Schluss machte Berlin den Sack zu und die Donzdorferinnen unterlagen den späteren Bundessiegerinnen 20:23. Sichtlich enttäuscht über das Nichterreichen des Finales und gleichzeitig froh, dass man den dritten Platz und somit das Podest noch erreichen kann, stand noch ein weiteres Spiel bevor. Als Gegner stand wiederum die Mannschaft aus Hamburg gegenüber, welche ihr Halbfinale gegen die Mannschaft aus Hessen deutlich verloren hatte. Nach dem Unentschieden in der Hauptrunde war der Ausgang dieses Spiels für beide Mannschaften offen. Am Ende sollte die Mannschaft siegen, welche noch die meisten Kraftreserven mobilisieren konnte. In einem Duell auf Augenhöhe konnte jede Mannschaft kurzzeitig mit einem Tor in Führung gehen, sich jedoch nicht absetzen. Technische Fehler und einige Fehlwürfe der Donzdorferinnen mangels Konzentration führten unglücklicherweise dazu, dass die mentalen und körperlichen Reserven der Hamburger Mädchen am Ende etwas größer waren, weshalb sie dieses hart umkämpfte Duell letztendlich 19:18 gewannen. Niedergeschlagen und völlig am Ende der Kräfte überwiegte kurzzeitig die Enttäuschung, bevor Freude und Stolz über das Erreichen des vierten Platzes bei der ersten Teilnahme beim Bundesfinale in Berlin überhandnahmen.

Die Spielerinnen des Rechberg-Gymnasiums präsentierten sich während des gesamten Turniers als engagiertes und fair auftretendes Team. Trotz der hohen sportlichen Qualität der Konkurrenz ließen sich die Donzdorferinnen nie entmutigen und kämpften in jeder Partie bis zur letzten Minute. Betreuerinnen, Eltern und mitgereiste Fans zeigten sich stolz auf den Auftritt der Mannschaft.

Nach zwei anstrengenden, aber durchaus erfolgreichen Handballtagen, stand am dritten Tag in Berlin Kultur auf dem Programm. Denn auch die Hauptstadt bietet mit ihren vielen Sehenswürdigkeiten, wie dem Brandenburger Tor, dem Reichstag, der Berliner Mauer und vielen weiteren, einiges Interessantes, was es sich durchaus anzuschauen gelohnt hat.

Neben den sportlichen Wettkämpfen sorgte aber auch das besondere Flair des Bundesfinales sowie die Stadt mit ihrer kulturellen Seite für Begeisterung. Für die Spielerinnen war die Teilnahme in Berlin ein unvergessliches Erlebnis. Der Austausch mit anderen Schulen aus ganz Deutschland, die Atmosphäre in den Hallen und das gemeinsame Auftreten als Team machten die Reise zu einem Höhepunkt des Schuljahres.

Schon auf dem Weg nach Berlin hatte das Team des Rechberg-Gymnasiums mit starken Leistungen überzeugt. Nach Erfolgen auf Kreis-, Regierungsbezirks- und Landesebene krönten die Donzdorferinnen ihre beeindruckende Saison mit der Teilnahme am Bundesfinale. Damit zählt die Mannschaft zu den besten Schulhandballteams Deutschlands in ihrer Altersklasse.

Diesen Erfolg würdigten auch Bürgermeister Martin Stölzle und Schulleiter Thomas Maurer, indem sie der Mannschaft einen Empfang im Rathaus bereiteten. Im roten Saal des Donzdorfer Schlosses bekamen die Spielerinnen ihre Urkunden überreicht und durften anschließend beim gemeinsamen Mittagessen von ihren Erfahrungen und Erlebnissen aus Berlin berichten.

Die Schule und die gesamte Region können stolz auf die jungen Sportlerinnen sein, die das Rechberg-Gymnasium Donzdorf in Berlin hervorragend vertreten haben.

Mädchen-Handballteam jubelt mit Urkunde vor Tor, Schild „Jugend trainiert für Olympia & Paralympics“
Juniorinnen-Team in blauen Trikots mit Trainern und Fans in Halle, hält Urkunde vor 'Jugend trainiert'-Banner.
Gruppe jugendlicher Mädchen in Sportjacken posiert vor dem Brandenburger Tor in Berlin.
Mädchen-Volleyballteam in blauen Trikots steht nebeneinander in Halle und winkt mit erhobenen Armen
Lächelndes Jugendhandballteam mit Trainerinnen in prunkvollem Raum hält Urkunden und Fahne