Am Sonntag, den 05.07.2026 trafen wir, die Klassen 7a und 7d, uns um 04:10 Uhr am Bahnhof in Süßen. Von dort aus fuhren wir dann mit mehreren Zügen nach St. Peter Ording an die Nordsee ins Schullandheim.
Als wir in St. Peter Ording ankamen, wurden unsere Koffer abgeholt und zur Jugendherberge gebracht. Nachdem wir 10 Minuten später die Herberge zu Fuß erreicht hatten, bezogen wir unsere Zimmer und am Abend machten wir unseren ersten Spaziergang am Deich entlang zum Böhler Leuchtturm.
Am Montagmorgen machten wir uns bei Wind und Regen auf den Weg zur Wattwanderung. Wir konnten Wattwürmer, Muscheln, Krebse und andere kleine
Tierchen finden. Die Wanderung durch den Schlick war auch eine besondere Erfahrung. Danach freuten sich alle auf eine warme Dusche.
Am Dienstag fuhren wir nach Tönning, wo wir zunächst mit dem Schiff zum Eidersperrwerk fuhren und Seehunde sehen konnten. Daraufhin ging es weiter ins
Multimar Wattforum, wo wir nach einer Führung auch im dazugehörigen Schullabor Muscheln durch Mikroskope beobachteten und Krebse auf die Hand nehmen konnten.
Am Mittwoch besuchten wir den Westküstenpark, in dem wir unter anderem die Seehundfütterung und viele andere heimische Tiere beobachten konnten. Nach dem Besuch im Zoo machten wir noch einen langen Spaziergang zur Seebrücke in St. Peter Ording. Fast jeden Abend verbrachten wir unsere Freizeit mit dem gemeinsamen Volleyballspielen. An diesem Abend jedoch besuchten wir den von der Jugendherberge veranstalteten Disco-Abend.
Am Donnerstag fuhren wir mit dem Zug nach Friedrichstadt, wo wir zuerst eine Grachtenfahrt machten. Die Tretbootrallye durch die Grachten war lustig. Nach der
Siegerehrung durften wir uns in kleinen Gruppen selbst in Friedrichstadt umsehen. Die meisten hatten zum Essen standesgemäß ein Fischbrötchen oder Fish & Chips.
Der Freitag war auch schon unser Abreisetag. Wir fuhren früh morgens mit dem Zug los und kamen nach ungefähr 14 Stunden Zugfahrt endlich am Bahnhof in Süßen an.
Das Schullandheim war für uns als Klasse ein großartiges Erlebnis. Wir konnten viele neue Erfahrungen sammeln und sind mit schönen Erinnerungen zurückgekehrt.
Ein Bericht von Johanna und Elena