Sommerkonzert 2026


Am 24.6.2026 lud das Rechberg-Gymnasium zum diesjährigen Sommerkonzert ein. Die Temperatur in der Stadthalle machte der Jahreszeit „Sommer“ alle Ehre, doch trotz sehr großer Hitze war das Konzert gut besucht.

Zunächst eröffnete der kommissarische Schulleiter, Thomas Maurer, mit einer Ansprache das Konzert, in der er allen Beteiligten der Musik-AGs dankte, welche mit ihrem Können das kulturelle Angebot am RGD bereichern. Außerdem wünschte er den Anwesenden besonders heute Abend trotz WM und wüstenartiger Hitze besonders „erfrischende Stücke“.

Annika Renz, die Leiterin des Unterstufenchors, begrüßte ebenfalls das Publikum und wünschte diesem, dass es in der Nähe eines Ventilators sitzen kann. Des Weiteren betonte sie, dass es wünschenswert wäre, wenn die Zuhörer trotz der wetterbedingten Umstände den Abend als „guten Tag“ in Erinnerung behalten würden. Damit schuf sie eine perfekte Überleitung zum ersten Beitrag des Unterstufenchors, dem Song „An guten Tagen“. In den weiteren Liedern „Try everything“ und „A Million Dreams“ ging es um Träume, Wünsche und Hoffnungen. Das vierte Lied „The fate of Orphelia“, welches aus einem sehr aktuellen Tik Tok Video bekannt ist, wurde vom Unterstufenchor sowohl gesungen als auch getanzt. Die Unterstufenschüler ernteten großen Beifall und auf manchem fröhlichen Gesicht war direkt abzulesen, wie froh und stolz man war, den Auftritt so toll gemeistert zu haben.

Die nächsten beiden Beiträge stammten von der Stimmbildungs-AG, die es so garantiert nicht an jeder Schule zu finden gibt. In dieser AG bilden Schüler und Schülerinnen, welche im Chor singen, durch individuelles Gesangstraining ihre Stimmen weiter. Interessant ist hierbei zu sehen, wie sich die einzelnen Stimmen im Laufe der Jahre weiterentwickeln und sich manche Schüler einem gewissen Stil annehmen. So sangen Aidin Laser und Lilly Ceffalia hervorragend als Duett den bekannten Titel „Denkmal“ und machten ihn zu ihrer ganz eigenen Version. Es folgte ein überzeugender Soloauftritt von Maximilian Grimm, der den Song „Music of the night“, bekannt aus dem Musical „Phantom der Oper“, performte.

Die Combo startete ihren Auftritt unter der Leitung von Manuel Kolb mit dem Titel „APT“. Der nächste Song „Blinding lights“ wurde von Manuel Kolb mit einer Erklärung des Künstlernamens des Interpreten angekündigt. So steckt hinter dem richtigen Namen „Abel Makkanem“ niemand anderes als „The weekend“. Der Name wurde wohl ausgesucht, da der Künstler die Schule verließ, um sich direkt ins dauerhafte Wochenende zu verabschieden. Nun gab die Combo einen seiner größten Hits an einem Mittwoch zum Besten. Wenn das kein Zeichen ist! Im nächsten Lied „Superstition“ ging es, wie die Übersetzung schon vermuten lässt, um Aberglauben. Auf lustige Art und Weise schuf Manuel Kolb auch hierfür eine perfekte Überleitung, denn er erzählte von dem allseits bekannten Aberglauben, dass wenn etwas in der Generalprobe nicht klappt, beim Auftritt gut funktionieren müsse. Dies brachte das Publikum zum Lachen und die Combo konnte den Aberglauben voll und ganz bestätigen, denn das Stück wurde fehlerfrei wiedergegeben. Es folgte eine Zusammenstellung verschiedener älterer Songs unter dem Titel „Hits for Marching Band 2010“. Das nächste Stück „Livin‘ on a prayer“ wurde sich von älteren Combomitgliedern gewünscht, welche die Schule nach erfolgreichem Abitur nun verlassen müssen. Passend hierzu wurde Annika Mauz, die laut Manuel Kolb „jahrelang im wahrsten Sinne des Wortes eine große Stütze für die Combo“ war, verabschiedet.

 

Es folgte der Auftritt der Chorlinge mit dem Song „Africa“. Einen überzeugenderen Titel hätte man für diesen Abend wohl kaum auswählen können und Annika Renz scherzte, dass das Publikum sich wohl auch körperlich gut in das Lied hineinversetzen könne. Das nächste Stück „Louder than Words“ handelte davon, dass man nicht immer nur reden soll, sondern sich gerade in der heutigen Zeit durch konkretes Handeln auszeichnen sollte. In „Deflying Gravity“ – bekannt aus dem Musical „Wicked“ wurde im wahrsten Sinne des Wortes der Schwerkraft getrotzt. Es folgte auch im Chor die Verabschiedung von gleich 5 Abiturienten, welche viele Jahre begeistert ihre Stimme weitergebildet hatten. Natürlich freue man sich mit den Abiturienten über ihren weiteren Lebensweg- so Annika Renz. Gleichzeitig hätte man aber auch ein weinendes Auge, wenn man bedanke, dass Maximilian Grimm beispielsweise als einziger Mann Tenor singen konnte und somit wegfallen würde. Passend zum Thema Zukunft und weiterer Lebensweg wurde nach einer Geschenkübergabe gemeinsam der letzte Song „Don’t stop me now“ gesungen.

Den Abschluss des Konzerts bildeten alle Chöre und Instrumentalgruppen zusammen mit dem Lied „Lush life“. Das Publikum spendete großen Beifall und man verabschiedete sich in eine sehr heiße Sommernacht.

(Carolin Illner)

Jugendchor auf Bühne mit Noten, Pianist am Flügel vorne, Dirigentin leitet die Gruppe.
Jugendorchester in grünen T‑Shirts auf der Bühne, Musiker mit Flöten, Saxophon und Trompeten; Leiter am Mikrofon.
Jugendchor in türkisblauen Shirts singt auf Bühne; Dirigentin leitet, Pianist begleitet
Kinder und Jugendliche als Chor auf Bühne, Bläser im Hintergrund, Mann mit Mikrofon im Vordergrund