Weihnachtliche Stimmung – auch ohne Schnee


Am 7.12.2025 lud das Rechberg-Gymnasium in Kooperation mit BUWETU zum Adventskonzert in die St. Martinus-Kirche ein.

Das Konzert begann mit dem alljährlichen Einlauf des Unterstufenchors, der im Kanon „Im Dunkeln ist ein Licht erwacht“ singend mit Kerzen Licht in die dunkle Kirche brachte. Die grundsätzlichen Einschätzungen der anschließenden Eröffnungsreden, in denen betont wurde, wie wichtig Zusammenhalt und Nächstenliebe in diesen schwierigen Zeiten sei und dass jede Person ein wenig Licht in ihrer Welt verdient habe, wurde dann durch das erste Lied des Unterstufenchores unter der Leitung von Annika Renz bestätigt. Dass nämlich am besten „Jeden Tag Weihnachten“ und fröhliche und besinnliche Stimmung sein sollte, wird im gleichnamigen Lied von Wincent Weiss gefordert. Mit „Let it snow, let it snow, let it snow“ folgte ein echter Weihnachtsklassiker. Sowohl in diesen beiden Liedern als auch im anschließenden Lied „Snowman“ von Sia bewies der Unterstufenchor die Entwicklung der Singenden, denn häufig wurde zweistimmig gesungen – die inzwischen routinierten Unterstufenschülerinnen und -schüler meisterten diese Herausforderung bravourös und wurden mit entsprechend viel Applaus belohnt.

Im Anschluss durften die „Großen“ ran, allen voran Mitglieder der Stimmbildungs-AG, in der die Schülerinnen und Schüler von Annika Renz individuelle Förderung in Gesang erhalten. Bei so viel Hingabe aller Beteiligten kann es kaum überraschen, dass sowohl das von Lani Gold und Annalena Christ vorgetragene Lied „All I want (for Christmas)“ von One Directions Liam Payne als auch die Weihnachtsgeschichte in Liedform „Born on Christmas Day“, gesungen von Anita Bönisch, die Herzen der Zuhörer bewegten und für tosenden Applaus sorgten.

Für etwas leichtere Stimmung nach diesen gefühlvollen Momenten sorgten anschließend die „Chorlinge“ unter der Leitung von Annika Renz mit Kelly Clarksons „Underneath the Christmas Tree“. Zwischen schwungvollen Refrains und vielen „Ooh“s zeigte Lilli Ceffalia in ihren Soloparts ihr Können. Danach zeigte der gesamte Chor, dass sie komplexe Harmonien beherrschen, denn im langsameren „Mary did you know“ mussten vier Stimmen an unterschiedlichen Stellen einsetzen, um an den entscheidenden Momenten wieder zusammenzufinden. Wie anspruchsvoll das sein kann, durfte dann zu guter Letzt das Publikum ebenfalls ausprobieren, denn beim „Happy X-Mas (War is over)“ von John Lennon und Yoko Ono stieg das Publikum mit ein, um das unterliegende „War is over“ zu singen und wurde so Teil des Chors. Dass einiges an Applaus also ihnen selbst galt, ist ihnen nicht zu verdenken.

Die Combo, unter der Leitung von Manuel Kolb, brachte auch hier wieder Schwung bzw. Swing ins Konzert mit dem „Nutcracker Swing“, der Tschaikowskis Ballett ins 20. Jahrhundert holt. Ebenso adaptiert war das zweite Lied: aus „Oh Tannenbaum“ wurde „O Christmas Tree“, und auch wenn der Titel des letzten Liedes „Merry Gentlemen“ nicht allen Zuhörern etwas sagte, war doch die Melodie allseits bekannt. Die schwungvoll musizierten Stücke begeisterten das Publikum und sorgten für viel Applaus und Jubel.

Zu guter Letzt wurde das Publikum dann vom gemeinsamen Abschluss der Combo und beider Chöre transportiert: Statt in der Kirche fand man sich „In der Weihnachtsbäckerei“ wieder. Dabei wurden nicht nur bei den Kindern und Jugendlichen Kindheitserinnerungen wach und so gingen am Ende des Konzertes alle mit Licht im Herzen, einem guten Gefühl und viel Spendenbereitschaft in den vorweihnachtlichen Abend.

(Daniel Müller)