Am Freitag, 19.06. war es endlich soweit: Das Deutschlandfinale der World Robot Olympiad (WRO) startete in der SWT-Arena in Trier. Das Team F2, bestehend aus Felix Habdank (6a) und Felix Forster (6b), qualifizierte sich für dieses im April durch den ersten Platz im Regionalwettbewerb in Stuttgart. Somit machten sie sich bereits am Donnerstag, gemeinsam mit ihren Familien und Lehrerinnen Jessica Grimmeisen und Katja Schreiner, auf nach Trier. Dort hieß es am Freitag: Robots meet culture. Dies war das Motto für die diesjährige WRO. Felix und Felix starteten in der Kategorie RoboMission Junior und traten gegen 47 weitere Teams an. Die meisten Teams hatten sich schon öfter für das Deutschlandfinale qualifiziert. Felix und Felix hingegen nahmen in diesem Jahr das erste Mal an der WRO teil.
Der erste Tag des Finales war geprägt durch die Saisonaufgabe, die bereits beim Regionalwettbewerb gelöst werden sollte. Ganz so einfach war es jedoch nicht. Die Aufgabe wurde mit der Bekanntgabe der Überraschungsaufgabe für das Team F2 deutlich anspruchsvoller. In der Vorbereitung während der Robotik-AG konnte das Team deutlich mehr Punkt als im Regionalwettbewerb erzielen. Die Überraschungsaufgabe an Tag eins veränderte leider genau den Beginn des vorbereiteten Programms von Felix und Felix. So blieb den beiden nichts anderes übrig, als in Trier das ganze Programm neu zu gestalten. Es fanden drei Wertungsläufe statt. Die erste Vorbereitungszeit konnte unser Team gut nutzen und im ersten Lauf 80 Punkte erzielen. Nach der nächsten Vorbereitung konnten Felix und Felix dieses Ergebnis nochmals verbessern und auf 90 Punkte verbessern. Der dritte Wertungslauf brachte keine Steigerung mehr.
Am Samstag, 20.06. folgte die 2nd-Day-Challenge. Eine komplett neue Aufgabe, auf der bereits bekannte Spielmatte, wurde vorgestellt. Felix und Felix starteten eifrig in die Vorbereitungsphase und tüftelten konzentriert über den Aufgaben. Der Roboter vom Vortag musste umgebaut werden und ein neues Programm in kürzester Zeit geplant und gecodet werden. Die Jungs trotzten der Hitze in der SWT-Arena und ließen sich von dieser nicht stören. Im ersten Wertungslauf der 2nd-Day-Challenge erreichten die beiden 60 Punkte. Fast wären es 70 Punkte geworden. Die Jury musste ganz genau nachmessen, stellte dann leider fest, dass ein Artefakt nicht ganz im vorgeschriebenen Bereich lag.
Am Ende der beiden Tage lautete das Ergebnis für das Team F2 Platz 31 von ganz Deutschland. Wir sind mehr als stolz auf diese Platzierung.
An diesen zwei Tagen haben wir alle sehr viel erlebt und gelernt und freuen uns schon jetzt auf die Word Robot Olympiad 2027.